Inklusion

Wir sind gemeinsam auf dem Weg zur Inklusion

 

Schule und Unterricht stellen uns vor die Herausforderung einen geeigneten Lernort für alle Kinder zu gestalten, in dem sie ihren Fähigkeiten entsprechend optimal lernen und sich bestmöglich entwickeln können. Schulische Rahmenbedingungen müssen dahingegen ausgerichtet werden, dass sie alle Kinder, mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf, in ihrer Vielfalt anerkennen und ihren speziellen Bedürfnissen gerecht werden.

Deswegen ist es uns wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Kontexten, aus sozial benachteiligten Familien und auch Kinder mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hier gemeinsam lernen können. Jedes Kind hat einen Anspruch, dort abgeholt zu werden, wo es steht und in seinen individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten gefördert und gefordert werden.

Zudem muss Schule auf das Berufsleben vorbereiten. Hierzu nutzen wir das Landesprojekt  „ Kein Abschluss ohne Anschluss ( KAoA ).

Das gilt unabhängig davon, ob sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf vorliegt oder nicht. Den unterschiedlichen Lernwegen gerecht zu werden, ist unsere Aufgabe. Unter Berücksichtigung all ihrer individuellen Voraussetzungen fördern und fordern wir die Schülerinnen und Schüler. Dabei ist ein wichtiger Aspekt, die Andersartigkeit eines Jeden zu tolerieren und zu akzeptieren. Alle Kinder sollen so früh wie möglich lernen, die schon im Grundgesetz verankerten Grundsätze menschlichen Zusammenlebens zu erfahren. Kein Kind soll wegen seiner Behinderung, seiner Nationalität oder Religion von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden.

Im Gemeinsamen Lernen ( GL ) werden Schüler und Schülerinnen mit verschiedenen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen zusammen mit Regelschülerinnen- und schülern in einer Klasse von einem Regelschullehrer unterrichtet. Hierbei wird er von Kollegen aus dem multiprofessionellen Team unterstützt.

Dies erfordert eine auf die Kinder individuell ausgerichtete Anpassung der räumlichen, sächlichen und personellen Ausstattung. Die pädagogische Ausgangsebene ist die Bereitstellung eines differenzierten Lernangebots durch das Team. Diese Herangehensweise soll den unterschiedlichen kognitiven, sprachlichen, motorischen, emotionalen und sozialen Anforderungen eines JEDEN Kindes gerecht werden.

Konkretes handelndes Lernen, abstraktes Lernen, Lernen durch Erfahrungen, Lernen in der Gemeinschaft mischen sich entsprechend des Lerntyps jedes einzelnen Kindes.

 

- Gemeinsames Lernen zur Realisierung von Inklusion-